Kinderzeit und Altertümchen - vergessenes Geliebtes zwischen gestern und heute

Puppengruppe und Kinderpost

Eine Erinnerung an die Kindheit war eines Tages der Anlass, die wenigen verbliebenen seit langem weggeräumten Spielsachen noch einmal hervorzukramen.

Dabei wurde der Wunsch wach, manches Verlorene und seinerzeit achtlos Weggegebene doch wieder zu besitzen.

Auch lange vergessene jedoch altvertraute Gegenstände gewannen bei der Rückbesinnung neuen Reiz.

So erwachte die Sammelleidenschaft, Trödel- und Antikmärkte wurden zu Fundgruben für antike Puppen, älteres Spielzeug und unmodern gewordenes Haushaltsgerät und vieles mehr.

Die Sammlung beherbergt derzeit etwas 1000 Exemplare aus den Bereichen Spielzeug und Alltagskultur sowie Photoapparate, Radios, alte Bücher, Schulsachen und alte Ansichtskarten aus dem Bereich Themen und näheres Umfeld.

Sie beinhaltet aber auch eine kleine Sammlung von sakralen Gegenständen, alte Bibeln und Gebetbücher sowie Christbaumschmuck aus der Zeit von 1920 bis 1940.

Aus Platzgründen können die Gegenstände nicht gleichzeitig ausgestellt werden.

Deshalb sind für die Zukunft Themenaustellungen geplant.

Unter dem ausgestellten Spielzeug befinden sich Puppen und Spielsachen von Ende des 19. Jahrhunderts bis Mitte des 20. Jahrhunderts, überwiegend aus der deutschen Spielzeugindustrie wie zum Beispiel:

  • Hermann Berg
  • Schildkröt
  • Heubach
  • Handwerck
  • Alt-Beck und Gottschalk
  • Kruse
  • AM
  • Zwetschke
  • K+W
  • K+R
  • Kley und Hahn
  • Holzpuppen aus dem Grödnertal
  • und vieles andere mehr.

Ein großer Teil der Sammlung stammt aus Familienbesitz. Dazu kommen die in über zehn Jahren zusammengetragenen Teile und Sachspenden aus dem privaten wie örtlichen Umfeld.